Warum ein Ordinationsbericht sinnvoll ist
Der Jahresabschluss ist wichtig. Aber viele Ärztinnen und Ärzte erhalten ihn in einer Form, die steuerlich korrekt, aber wirtschaftlich schwer lesbar ist.
Sind die Honorareinnahmen gestiegen oder gesunken?
Welche Kosten belasten die Ordination besonders?
Wie stark wirken sich Personalkosten aus?
Sind Investitionen der Grund für ein schwächeres Ergebnis?
Was ist laufender Aufwand und was ist Sondereffekt?
Welche Unterlagen verwendet werden
Für den Standardfall benötigen wir typischerweise:
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung / EAR
Formular E1a
Anlagenspiegel
Vorjahreswerte
Zusatzinformationen zu Sondereffekten
Anzahl Patiententermine, um Durchschnittswerte der Honorare zu errechnen, besonders wichtig im Jahresvergleich
Sondereffekte können Übersiedlung, Praxisübernahme, Ablöse, größere Investitionen, Umbau, außergewöhnliche Personalveränderungen oder einmalige Kostenpositionen sein.
Was der Bericht zeigt
Management Summary
Eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Entwicklungen des Jahres.
Honorareinnahmen
Wie haben sich die Honorareinnahmen im Vergleich zum Vorjahr entwickelt?
Honorarkostenquote
Sie zeigt, welcher Anteil der Honorareinnahmen durch laufende Kosten gebunden ist.
Personalkostenquote
Sie zeigt, welcher Anteil der Honorareinnahmen auf Personal entfällt.
Investitionen, AfA und GWG
Der Bericht erklärt, ob ein schwächeres Ergebnis durch Investitionen oder einmalige Anschaffungen geprägt ist.
Rückfragen
Konkrete Fragen, die Arzt und Steuerberater gemeinsam besprechen können.
Warum die Rückfragen besonders wichtig sind
Ein guter Bericht endet nicht bei Zahlen. Oft ist entscheidend, welche Fragen sich aus den Zahlen ergeben.
Welche Teile des höheren Ordinationsbedarfs sind dauerhaft und welche einmalig?
Ist der höhere Mietaufwand der neue Normalwert?
Waren GWG oder AfA durch eine Übersiedlung oder Investitionen geprägt?
Gibt es offene Honorare, die die Liquidität beeinflussen?
Sind Kostenpositionen im Folgejahr wieder rückläufig?
Der Ablauf
Vorprüfung
Wir prüfen, ob der Fall zum aktuellen Standard passt.
Unterlagen bereitstellen
Sie oder Ihr Steuerberater stellen die relevanten Unterlagen zur Verfügung.
Daten erfassen und plausibilisieren
Die Werte werden strukturiert erfasst und auf erkennbare Unstimmigkeiten geprüft.
Bericht erstellen
Aus den validierten Daten entsteht ein verständlicher Ordinationsbericht.
Besprechung
Der Bericht dient als Grundlage für ein besser vorbereitetes Gespräch mit dem Steuerberater.
Für wen diese Seite gedacht ist
Besonders geeignet
- Wahlärzte mit eigener Ordination
- Einnahmen-Ausgaben-Rechner
- Fälle mit E1a, EAR und Anlagenspiegel
- Ärzte, die ihren Jahresabschluss besser verstehen möchten
Derzeit weniger geeignet
- komplexe Mischfälle
- unvollständige Unterlagen
- Bilanzierer ohne Steuerberater-Einbindung
- Fälle ohne verlässliche Vorjahreswerte
Was der Bericht nicht leistet
Der Ordinationsbericht ersetzt keine Steuerberatung. Er enthält keine steuerlichen Gestaltungsempfehlungen, keine Rechtsberatung und keine verbindliche betriebswirtschaftliche Beratung.
Die fachliche Beurteilung, steuerliche Einordnung und endgültige Freigabe bleiben beim Arzt und seinem Steuerberater.
Kontakt
Möchten Sie wissen, ob Ihre Unterlagen für einen Ordinationsbericht geeignet sind?